Bloß keine Aufregung: Entspannte Wochenend-Tipps für Kurzbesucher in Bremen

Das einstige Reiseziel der »Bremer Stadtmusikanten« wird nur von der Weser durchschnitten. Schon die berühmten, tierischen Senioren wussten die fröhliche und entspannte Gemütsart der Einheimischen zu schätzen. Ein Wochenende ohne Hektik erwartet auch Kurzbesucher, die sich die Stadt rings um die berühmte Skulptur einmal genauer anschauen möchten.

Beste Reisezeit für Blumenfreunde: die Bremer Rhododendronblüte im Mai

Vom Stadtzentrum in Richtung Nordosten lädt das weitläufige Gelände der botanika zu einer besonderen Weltreise ein. Der botanische Garten ist nach Klimazonen gestaltet, zum Beispiel aus Japan, Neuguinea, Borneo oder die Höhen des Himalaya-Gebirges. Wasserfälle vor begehbaren Felsen, ein Tropenhaus voller Schmetterlinge, ein japanischer Garten und vieles mehr sind wie geschaffen für eine Auszeit vom Stadttrubel. Umrahmt wird das Gelände von einem ebenfalls riesigen Rhododendronpark. Hier blühen vor allem im Mai 650 Rhododendronarten in allen Blütenfarben.

Bremen ja, Sightseeing nein? Massagewochenende genießen

Spätestens, wenn allergiebereite Haut auf Umweltreize oder Stress mit Rötungen und Reizungen reagiert, ist die Zeit für eine Sonderbehandlung gekommen. In den eigenen vier Wänden kann eine Couperose Packung neue Feuchtigkeit liefern. Nach der Abreise in die Stadt Bremen lässt sich dies gut bei einem ausdrücklichen Massagewochenende vertiefen. Zum Beispiel tut Schwitzen in der Sauna im Viertel, bei Aufgüssen und meditativer Musik richtig gut. Verwöhnen ist ebenfalls im Bremer Stadtteil Vegesack bei ganzheitlichen Massagen möglich. Schließlich bekommt die überreizte Haut im Kosmetikstudio vieles zurück, was ihr vorher der Alltag entzogen hatte.

Street-Art Wochenende zum Staunen und Entdecken

Es wäre zu schade, sich nur im Bus oder Taxi durch Bremens künstlerische Schätze zu bewegen. Im Ostertor und an anderen Fassaden präsentiert sich Straßenkunst von bekannten und anonymen Street-Art Künstlern. Deren humorvolle, aufregende und teilweise erstaunliche Wand-Graffitis machen inzwischen einen Teil des Stadtbilds ähnlich dem Wahrzeichen der »Bremer Stadtmusikanten« aus. Während jene tapferen Märchenhelden ohne Begleitung sangen, wird mit dem HIDDEN TREASURE diese junge Kunstform laut und bunt gefeiert.

Tipp für Nachtschwärmer: Bremer Diskomeile und Biergärten

Wenn an den Wochenenden die Sonne hinter den Bremer Häuserfassaden versinkt, erwacht vor allem die Bahnhofsvorstadt zu buntem, schillerndem Leben. Wie die Häuser im »Schnoor Viertel« reihen sich hier jede Menge Clubs, Lounges, Kneipen und Diskotheken aneinander. Ebenfalls voller Menschengetümmel, aber ruhiger als die Bahnhofsvorstadt sind die Biergärten in Stein- und Ostertor. Hier klingt der Kurzurlaub noch einmal kulinarisch und gemütlich an der frischen Luft aus, bevor die Besucher in ihren Alltag zurückkehren.

Nostalgie pur im Schnoor Viertel

Kopfsteinpflaster, verwinkelte Gassen und kaum Verkehr sind typisch für die historischen und restaurierten Häuschen im Bremer »Schnoor Viertel«. Die Bezeichnung leitet sich nicht von »schnorren« ab, sondern beschreibt die Häuserzeilen wie auf eine Schnur gereiht. Wer sich an den vielen Kleinigkeiten der Gässchen sattgesehen und hungrig gelaufen hat, kehrt in einer der ebenfalls kleinen Konditoreien, Cafés und Bäckergeschäfte ein. Hier gibt es Bremer Kluten oder Schnoorkullern, Klaben oder Kaffeebrot zum Vernaschen.

Fazit:

Bremen ist für Architekturliebhaber ein ideales Reiseziel für ein abwechslungsreiches Wochenende. Zu feiern wissen die Einheimischen im Sommer ebenso wie in der kühleren Jahreszeit. Wer lieber entspannt verreisen möchte, kann hier gut saunieren oder sich bei Massagen verwöhnen lassen. 


Zahlen & Fakten: Stadtname:
Bremen

Bundesland:
Bremen

Höhe:
11,5 m ü. NN

Fläche:
325,42 km²

Einwohner:
547.685

Autokennzeichen:
HB-A 1 bis HB-ZZ 999

Vorwahl:
0421



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